Self Service

So auf den ersten Blick wirkte Sosua doch etwas Slum-mäßig, aber nach einer gewissen Eingewöhnungszeit konnte man sich dort schon wohlfühlen.

In den nächsten Tagen machten wir uns also mit Sosua und Umgebung bekannt, ließen uns mit dem Taxi an die einsamsten Strände (im nachhinein haben wir wohl bemerkt, daß dies teilweise Privatstrände waren) kutschieren und genossen unser Leben in der Karibik.

Hotelmäßig fühlten wir uns alle im "Caribe Campo" sehr wohl, auch wenn uns die Animateure schon mal nervten, weil es nicht jedermanns Sache ist, schon ab 9 Uhr morgens mit Merengue und lustigen Spielchen am Pool zugedröhnt zu werden.

Hier haben Birgitt, Georg und ich unseren Karibikurlaubstauchschein gemacht, obwohl wir da anfangs schon einige Bedenken hatten. Aber Hans und Karl waren echt fit, sogar mein Hausdrache hat sich damit versucht, wollte aber letztendlich ihren Schein doch lieber zuhause in aller Ruhe machen (hat sie aber bis heute noch nicht !!!!). Dank auch den beiden, es war überraschenderweise wirklich eine gute Ausbildung. Ansonsten standen diverse Ausflüge auf dem Programm, die wir natürlich nicht über die Reiseleitung gebucht haben, sondern im Ort bei "einheimischen" Anbietern.

Warum??

Die waren halb so teuer und wurden mit den gleichen Bussen unternommen wie die anderen. Auch versicherungstechnisch kein Unterschied festzustellen. Na ja, irgendwie muß den Leuten ja das Geld aus der Tasche gezogen werden.

Und nach 14 Tagen stand dann der Heimflug an. Mit mulmigem Gefühl, denn es war das Jahr des "Cabarete-Flugzeugabsturzes", aber dennoch gut erholt. Was sich in den nächsten 10 Stunden schlagartig ändern sollte.

Sosua

Die Dominikanische Republik fand ich persönlich ganz interessant, vor allem, wenn man sich aus den Touristenhochburgen rausbewegte und versuchte, Einheimische kennenzulernen.

Na ja, immer funktioniert das natürlich nicht, die Bevölkerung hat sich schon ganz schön auf das Geschäft mit den " Reichen " eingestellt, wie man hier am Strand von Sosua sieht! Jede Menge Ramsch und Nippes für'n Appel und 'n Ei.

Und deutsche Bier gibt's überall !

Aber auch in den Touristenhochburgen, wie hier am Strand der angeblichen " Bacardi-Insel " in der Nähe von Samana gibt es noch idyllische Flecken, wo Fischer noch ihre Netze flicken und sich nicht um die Massen kümmern.

Während einige sich um die Netze kümmern, halten andere Siesta oder sitzen am Strand rum.

Ich könnte mich an sowas auch gewöhnen, aber wie schon gesagt, die Einheimischen verdienen sich ihren Lebensunterhalt vielfach durch harte Arbeit, zu der auch das Fischen zählt.

1996 - Unter der Dusche

Silvia ruft aus dem Flur:"Hab' da in der Glotze im Videotext DomRep für 1399,- DM gefunden, soll ich buchen?"."Ähh, mach' doch, wenn du willst!"

Ich glaube, sie wußte garnicht, wie lange man da fliegt, bei ihrer Flugangst, hähähä!

So nahm das Schicksal seinen Lauf. Kurz darauf, Frankfurt Flughafen, Check In bei BRITANIA AIRLINES zum Flug nach Sosua. - Oder auch nicht!

Fünf Stunden später war klar, Britania fliegt nicht, bekommt keine Starterlaubnis wegen Umgehung des Direktflugverbotes mittels Durchstarten in Manchester. Deutsche Fluglinien hatten den Start untersagen lassen. Aber wunderbarerweise hatte doch tatsächlich eine deutsche Fluglinie gerade eine Maschine und eine Crew frei, um uns gnädigerweise doch zu fliegen.

Gerade noch mal gut gegangen.

Die Ankunft in Puerto Plata war dann nach knapp 10-stündigem Flug so was wie die Hölle. Temperatur so um die 35 ° C, Luftfeuchtigkeit bei etwa 90% und jede Menge Gepäck. Und das alles im Dunklen. Irgendwie waren wir darauf nun doch nicht vorbereitet.

Was würde da wohl noch kommen. Aber dann wurde es wirklich gut. Klasse Hotel, schnell ein paar nette Leute kennengelernt, klasse Verpflegung, kein Streß!

Die ersten Tage dienten dann noch der Orientierung, aber ziemlich schnell war klar, wir, also Silvia, ich, Georg, Birgitt und die anderen hatten nicht vor, sich am überteuerten Touri-Vergnügungsprogramm der Reiseleitung zu beteiligen. Lieber was auf eigene Faust unternehmen und Land und Leute kennenlernen.

Also nichts wie raus aus dem All-Inclusive-Ghetto, erst mal in Sosua umsehen und ...

République dominicaine

La République dominicaine (en espagnol : República Dominicana) est un État insulaire situé sur l'île d'Hispaniola dans les Grandes Antilles entre l'océan Atlantique et les Caraïbes. Il couvre l'est et le centre de l'île, le tiers ouest appartient à l'État d'Haïti.

Les citoyens sont appelés Dominicains en allemand. La République dominicaine ne doit pas être confondue avec l'île de la Dominique, qui appartient aux Petites Antilles et dont les citoyens sont appelés Dominicains.

Le nom de l'Etat vient de la capitale Saint-Domingue, qui porte le nom du fondateur de l'Ordre Dominicain, Saint Dominique (Latin Dominicus ; nom civil : Domingo de Guzmán Garcés ; * vers 1170 à Caleruega près de Burgos, vieille Castille ; † 6 août 1221 à Bologne, Italie).

Source allemande: Wikipedia

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