Es war einmal ...

Tauchen ...
... auf meiner ersten Site zum Thema hatte ich den Anspruch, eine größere Abhandlung zum Thema 'Tauchen' von mir zu geben, aber ich bin zwischenzeitlich der Ansicht, daß es massig Literatur dazu gibt und daß es sich keiner antut, diese Abhandlung auf meiner Homepage zu lesen.

Außerdem ist es ziemlich öde, das ganze Zeugs aus den Büchern abzuschreiben und sich evtl. eine Copyright-Klage einzuhandeln. Also verweise ich einfach auf entsprechende Literatur, möglicherweise gibt's auch ein paar Tips zwischendurch. Ansonsten will ich mich auf Tauchtips, Tauchplätze und Erfahrungen beschränken, die ich während meiner Tauchgänge gemacht habe.

Angefangen habe ich mit dem Tauchen während eines spontanen Urlaubs in der Karibik, genauer gesagt in der Dominikanischen Republik. 14 Tage 'All Inclusive' in Sosua, ruckzuck nette Leute kennengelernt, heute übrigens immer noch sehr gute Freunde von uns ( "Gruß an euch, Georg und Birgitt" ), und kurzentschlossen den Schnuppertauchgang im Pool ausgeweitet. Na ja, ganz so schnell gings damals nicht. Erst einmal waren wir ziemlich entsetzt, denn unser Pool-Tauchlehrer im Hotel tauchte morgens stinkbesoffen auf und wollte Schnuppertauchen anbieten. KaribikNee, das war nix für uns, weder Georg noch ich hatten Bock, da was zu machen.
Aber Glück gehabt. Das Hotel war funkelnagelneu und erst am Aufbau der Angebote.
Am nächsten Tag kam der Typ nicht mehr, eine neue Tauchschule trat zum Schnuppertauchen an. Kurz geschaut, alles nüchtern, Kurs gemacht. Im Nachhinein muß ich sagen, daß die Ausbildung gut war und mich bei Hans und Karl bedanken, denn ich zehre da heute noch von. Nix war mit Urlaubsnepp!
Leider war einige Monate später, als wir wieder dorthin flogen, die Tauchschule nicht mehr da, also umsehen nach was Neuem.

Kanarische Inseln - eigentlich übertrieben

Wenn ich hier über die Kanarischen Inseln rede, meine ich im Grunde genommen nur DIE INSEL - La Gomera

Warum diese Insel es uns so angetan hat, wissen wir bis heute noch nicht. Vielleicht war es der Schock Kanarische Inselnvon Teneriffa, das uns bei der ersten Fahrt vom Flughafen zum Hafen so abstoßend vorkam, daß wir uns schworen, dort nie hinzufahren (obwohl diese Insel im Norden wunderschön sein soll), vielleicht war es der Menschenschlag auf La Gomera - wir rätseln heute noch.
Aber genug davon, über Gomera findet ihr mehr auf den Urlaubsseiten, denn hier geht's ums Tauchen und sonst nichts.
Mein erstes Taucherlebnis dort hatte im Grunde nur teilweise mit dem Tauchen zu tun. Silvia, ich und die Zwingelinge (etwas Stecknadelkopfgroß) hatten eine "Whale Watching"-Tour gebucht, eine Ausfahrt mit einem kleinen Boot in die Gegend zwischen Hierro und La Gomera. Aber den ganzen Vormittag weder Wale noch Delphine. Wieder mal 'ne Menge Knete zum Fenster rausgeworfen. Und dann, nach stundenlanger Suche endlich die ersten Delphine.

Na ja, wenigstens etwas.

Plötzlich dann am späteren Nachmittag - Grindwale voraus!!!

Warum ich bei dieser Tour Flossen, Maske und Kamera dabei hatte, weiß ich nicht mehr. Aber es war vielleicht einfach nur pures Glück. Die Wale blieben beim Boot, ich hatte meine Schnorchelausrüstung dabei und wir durften ins Wasser.

Ich glaube, bis heute habe ich nichts Grandioseres erlebt !

Im Medienbereich seht ihr eine kleine Auswahl von Fotos, die ich beim Schnorcheln und Tauchen auf La Gomera gemacht habe.

Ich weiß nicht, wie oft wir bereits auf Wieder der WalGomera waren, aber es zieht uns immer wieder magisch dort hin. Aber tauchen war ich erst einmal dort, genauer im Valle Gran Rey, bei 'Fish & Co'. Riffhummereiner schöne Basis im Ortsteil La Playa.

Aber nicht nur tauchen lohnt dort, auch beim Schnorcheln gibt's einiges zu sehen und erleben. Wie ihr an den Bildern sehen werdet, kann man ganz dicht am Strand genauso wie weit draußen zwischen La Gomera und El Hierro interessante Begegnungen haben. Zum Beispiel Stachelrochen oder Wale oder so!

Ja, Wale und Delfine sind sind gar nicht so selten in dieser Gegend, da zwischen den La Gomera und El Hierro das Meer so knappe 4000 m tief ist und die Wale dort jedes Jahr durchziehen.

Allein dort reinzuspringen und zu wissen, daß da nichts unter einem ist als Wasser löst schon Schauer in einem aus.

Den Zitterrochen da rechts habe ich dann ungefähr 30 Meter vom Strand an einem kleinen Fels gefunden. Da wußte ich noch nicht genau, was ich da vor mir hatte. Deshalb habe ich das Vieh dann auch aufgescheucht, um es besser fotografieren zu können. Mann, das hätte in die Hose gehen können.

Nun, und den Riffhummer oben hat mir Frank von Fish & Co. einige Wochen nach unserem Urlaub noch als Schmankerl mit 'ner E-Mail geschick. Eine tolle Aufnahme, finde ich.

Mehr als eineinhalb Jahre später haben wir uns es wieder angetan. Dieses Mal mit zwei 16 Monate alten Zwergen im Schlepptau haben wir über Centro de BuceoWeihnachten die "Meckermann-organisierte" Reise auf die Insel unseres Vertrauens angetreten. Na ja, die Insel kannten wir ja schon, aber die Organisation dieses bekannten Reiseveranstalters war uns bisher keinFrank Begriff.

Daß der Flug mit Verspätung begann, dafür kann ja niemand, daß wir in Teneriffa zum falschen Bus geschickt wurden, machte uns dann doch stutzig, aber daß bei der Ankunft im Valle Gran Rey umfast 24 Uhr keine Kinderbetten im Appartement waren, war mehr als ärgerlich. Aber das hat ja nichts mit dem Tauchen zu tun.

Also ab, zu Fish & Co., sobald der Morgen graute und Silvia, den Hausdrachen mit Anhang im Appartement zurückgelassen. Schlechtes Gewissen ?? Eigentlich erst mal nicht, schleßlich habe ich 15 Stunden lang das ganze Gepäck rumgeschleppt. Und was war ? Nix mit Tauchen, schlechtes Wetter seit Tagen, keine Bootsfahrten möglich, Tauchentzug.

Aber zwei Tage später gab's dann doch Entwarnung - endlich Tauchwetter.

Grundsätzlich muß ich vorweg gestehen, die Kanaren sind weder mit Ägypten noch mit den Malediven zu vergleichen. Aber ihren Reiz haben sie auf jeden Fall.

Auch wenn's mal ein Reinfall ist, wie der erste Tauchgang. Starke Dünung oder wie das unter Wasser auch immer heißen mag, schlechte Sicht und kaum Fische. Im Grunde also Felslandschaft pur.

Aber Frank und Co. versprachen Besserung. Und so kam es auch. Barrakudas, Engelshai, Kugelfisch und was es sonst noch so gibt, gab sich bei den nächsten Tauchgängen ein Stelldichein und so hatte sich letztendlich die Plackerei mit dem ganzen Tauchgepäck doch noch gelohnt.

Zwischendurch noch ein Fundive am Hafen und dann....

.....Sylvesterurlaub an der Tauchbasis! So'n Mist. Martina versuchte zwar, noch einen oder zwei Landtauchgänge zu organisieren, aber wieder spielte das Wetter, oder hier dann der Atlantik nicht mit. Brecher ohne Ende und keine Chance, einigermaßen heil ins Wasser ztu kommen.

 

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