Couliore

Die Reise führte mich an die spanisch-französische Grenze, genauer nach Couliore. Wenn es dort nicht so teuer gewesen wäre, ich hätte dort bleiben können. Dieses malerische Bild gibt nur einen kleinen Eindruck davon, wie es dort aussieht.

Ach ja, auf diesem Trip war ich mit .....
.... meiner geliebten Ente - und meiner heutigen Frau und meinem heutigen Chef !
Das ist der Kleine da vorne auf der Motorhaube.

Frankreich und Ente ( 2CV ), zwei die unabänderlich zusammengehören. Leider hat mein Entchen diese 3000 Km Reise nicht lange überstanden. Nicht daß das an der Fahrt gelegen hätte, sie war einfach zu alt.     

Aber Frankreich habe ich nicht nur in der Ente Kennengelernt. Schon zwei Jahre vorher sind wir zu viert durch Frankreich. Womit ? .....Ganz genau, es ist klar zu erkennen, auf dem Fahrrad.

Teures Pflaster Frankreich

Oktober 1993 - gemeinsamer Urlaub mit Stefan und Magda (und Philipp, der aber noch im Anmarsch war) in Frankreich, genauer gesagt an der Mittelmeerküste bei Cape Cerbère in der Nähe von Perpignan.

Silvia und meine Wenigkeit packten unsere Ente (für alle, die das Teil nicht kennen: Citroen 2CV) mit allem was wir brauchten und dann ging's los. Nur die Fahrräder brachten die anderen per Bahn mit. Nun ja, der Platz in der Ente ist doch etwas beschränkt. Und ab ging es quer durch Dauerregenfrankreich Richtung Mittelmeer.

Also, ich muß sagen, eine Ente ist wirklich wasserdicht - es lief absolut nichts mehr raus, was mal drin war. Nur gut, daß wir genügend Geschirrtücher dabei hatten, um das Auto damit zu drappieren. Im Zentralmassiv ein kurzer Durchhänger bei der Bremsleistung, in Perpignan gab dann die Sitzbespannung auf, aber ansonsten lief das Teil gut.

Übrigens haben wir die Bespannung dann mit Wäscheleine repariert, was einige Monate später den TÜV garnicht begeisterte. Das hatte ich nämlich beim TÜV-Termin komplett vergessen.

In Agde an der Mittelmeerküste durften wir unser Luxusgefährt dann auch unter dem Vordach eines Hotels abstellen, irgendwie bewunderten die Leutchen uns wegen unserer Resistenz gegen das eingedrungene Wasser, das mittlerweile die Ausmaße eines mittleren Sees angenommen hatte.

Leider sind die Wetterverhältnisse im Oktober nicht mehr so, daß man noch baden könnte, aber der Urlaub hat sich dennoch gelohnt. Zum Glück hatten wir unsere Fahrräder mit, sodaß auch kleinere Ausflüge ins Umland kein Problem waren. Na ja, kein Problem ist etwas untertrieben. Silvia, meine mir Angetraute hat ein Orientierungsvermögen wie 'ne Kuh im Dunkeln. Daraus ergaben sich dann mehr als eine Diskussion, wo wir denn nun seien und wie wir zu fahren hätten.

1992 - das Versprechen

Wie entstehen wohl Egotrips?

Vielleicht so, wie unserer entstanden ist. Man gibt einer alten Freundin ein Versprechen und ist dann darauf festgenagelt. Um das Versprechen einzulösen überlegt man sich dann was besonderes und urplötzlich steckt man mitten in 'nem Egotrip, der sich gewaschen hat.

Genug der Einleitung. Conny arbeitet seit Jahren in Spanien, genauer in Ampuriabrava. Und irgendwann war ich dort in der Nähe zum "Arbeitsurlaub" (ihr wißt, ich arbeitete zu der Zeit mitgeistig behinderten Menschen), besuchte sie also auch und versprach, mit alten Freunden wiederzukommen. Wochen später, Stammtischgespräch und die Idee war geboren:

Wir fahren mit dem Fahrrad !!!

Wer's noch nicht weiß, wir kommen aus dem Saarland, mußten quer durch Frankreich mit Zentralmassiv und Pyrenäen, insgesamt etwa 1300 Km. Also für die Strecke war das Trainingsprogramm recht dürftig, ein paar Trips über wenige Stunden, sonst nix.

Hardwaremäßig haben wir dann doch aufgerüstet. Neben 21-Gang-Trekking-Bikes war jede Menge Reparaturzeugs dabei. Irgendwann ging's dann los, jeder so um die 25 Kg Gepäck am Rad, das Müsli (seit dem kann ich keins mehr sehen) in den Taschen und die Zelte eingepackt starteten wir dann erst mal zu Drittt, Peter, Markus und ich, Waltraud hatte erst 4 Tage später Urlaub und kam dann nach.

Eigendlich wollten wir ja was von Frankreich sehen und hatten Landstrassen eingeplant, letztendlich fuhren wir nur "Route National", die Rennstrecke neben der Autobahn. Dummerweise hatten wir eben einen Zeitplan und nicht jede Etappe lief wie geplant.

1200 Km in 20 Tagen, nicht gerade Tour de France Rekord, aber doch nicht schlecht. Und das alles nur, weil wir eine Freundin in Spanien besuchen wollten.

Neben jeder Menge Regen gab's auch ...
noch jede Menge Pastis und Vin rouge, wie Markus beweist.
Aber bei dem S..wetter ging's nicht anders, außerdem hat's auch viel Laune gemacht.

Eines der erholsamsten Zwischenziele haben wir denn nach 9 Tagen und einem Aufstieg ins Zentralmassiv erreicht ...    

    ... Vallon Pont d'Arc an der "Ardeche". Leider war unsere Zeit so knapp bemessen, daß wir eine Kanutour auf der "Ardeche" ausfallen lassen mußten.

Na ja, 10 Tage später und die Pyrenäen hinter uns erreichten wir dann unser Ziel, Ampuriabrava in Spanien. Zurück ging's dann eine Woche später mit dem Bus !

 

Frankreich

Frankreich ist ein demokratischer, interkontinentaler Einheitsstaat in Westeuropa mit Überseeinseln und -gebieten auf mehreren Kontinenten. Metropolitan-Frankreich, d. h. der europäische Teil des Staatsgebietes, erstreckt sich vom Mittelmeer bis zum Ärmelkanal und zur Nordsee sowie vom Rhein bis zum Atlantischen Ozean. Sein Festland wird wegen seiner Landesform als Hexagone (Sechseck) bezeichnet. Frankreich ist flächenmäßig das größte und nach Einwohnern (hinter Deutschland) das zweitgrößte Land der Europäischen Union. Es umfasst (nach Russland und der Ukraine) das drittgrößte Staatsgebiet in Europa. Paris ist die Hauptstadt und als Agglomeration mit dem Gemeindeverband Métropole du Grand Paris und den umliegenden Gebieten der Region Île-de-France größter Ballungsraum des Landes vor Lyon, Marseille, Toulouse und Lille.

Quelle: Wikipedia

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