La Isla 2011 Klappe, die Zweite

So, kaum zurück, schon den nächsten Urlaub gebucht.

Die Gelegenheit konnten wir uns nicht entgehen lassen. Echt günstige Flüge gefunden, nicht einmal bei der "Für-Alles-muss-ich-extra-zahlen-vielleicht-bald-für's-Klo"-Airline.

Mit denen fliegen wir eh' nicht mehr. Und so fiebern wir alle dem Oktober entgegen!

La Isla 2011

So, nach Jahren der Abstinenz waren wir im April mal wieder auf "unserer Insel", La Gomera, eine der Kanaren. Tja, was zieht uns da wohl hin?

Das erste Mal 1993 gab es nur die Entscheidung "Einmal und dann nie wieder" oder "Einmal und immer wieder"! Nach etwas holprigem Start in Peters altem Haus und dem Wunsch, sofort wieder nach Hause zu fahren vergoß Silvia am Ende des Urlaubs wahre Sturzbäche von Tränen weil wir abreisen mussten.

Also, sie gefällt uns immer noch, die Insel und wir freuen uns jedes Mal wieder.

La Gomera - meine (unsere) Lieblingsinsel im Atlantik

Was soll ich nach der Überschrift denn noch erzählen? Wenn ich das hier schreibe, im April 2001, sind wir bereits das siebte Mal auf "unserer" Insel.

Angefangen hat alles 1994 in Peters Casa in Vallehermoso. Er hatte uns angeboten, dort umsonst zu wohnen, wenn wir ein wenig renovieren. Na ja, das hatten wir uns dann ganz locker vorgestellt. Drei Wochen auf Gomera!!

Angekommen sind wir recht spät abends. Haustüre aufgesperrt und der erste Spruch von Silvia: "Hier bleib ich nicht, das halt' ich nicht aus!" Auf den ersten Blick sah das Ganze aus wie eine Ruine (am nächsten Tag, beim zweiten Blick, war' immer noch eine!!) Aber trotzdem: Besen und Kelle geschwungen, erst Mal ein wenig Strom verlegt und schon fühlten wir uns etwas wohler. Gut auch, daß Andy direkt nebenan wohnte und so stand einer gemeinsamen Renovierungswoche nichts mehr im Weg.

Nicht daß ihr das falsch versteht, auf Gomera geht immer alles ganz "tranquillo". Nix überhasten, immer auf die nötigen Pausen achten und den Urlaub nur ja nicht aus den Augen verlieren. In den drei Wochen haben wir dann die Insel komplett durchforstet und uns immer mehr darin verliebt.

So kam es dann, wie es kommen mußte: Silvia wollte am Schluß nicht mehr nach Hause! Erst lange Überredungskünste und das Versprechen, noch einmal die Insel zu besuchen brachten sie letztendlich dazu, mit nach Hause zu kommen.

Zu Hause dann erst mal die große Enttäuschung. Peter wollten wir einen Teil seines Hauses abkaufen, da eine Renovierung auf längere Sicht nicht zu erwarten war, aber er wollte nicht. Meine Alte war ziemlich frustriert.

Aber versprochen ist versprochen, nach zwei Jahren kamen wir wieder.....

Die Insel

Aber nicht nur die Karibik hat ihre Reize. Auch auf "La Gomera ", einer der Kanarischen Inseln, läßt es sich gut leben. Es wird behauptet, daß es zwei Kategorien Menschen gibt, die nach "La Gomera" kommen, die, die einmal kommen und dann nie wieder und die, die einmal kommen und dann immer wieder.

Ich, und vor allem Silvia, meine Frau, gehören eher zu der zweiten Sorte, uns hat die Insel sehr gefallen.

Nicht nur die malerischen kleinen Orte, wie hier die Terrassen oberhalb von Allojera , sondern auch .

... das Meer bietet viel. Dieses Bild gelang mir 1998, kurz vor Weihnachten, als uns bei einer Tagestour eine Schule von Pilotwalen erlaubte, mit ihnen zu schnorcheln. Dabei ist der Dezember nicht einmal die Hauptwalzeit.

Von März bis Mai sollen sich zwischen "La Gomera" und "El Hierro" auch größere Exemplare anderer Walarten tummeln. Aber auch Unmengen von Tümmlern sind uns während unseres Ausfluges begegnet.

Eines der unvergesslichsten Erlebnisse bisher.

"La Gomera" ist ein Berg im Atlantik mit einem Durchmesser von ca. 30 Km . Tiefe Einschnitte ziehen sich bis zum Meer hin. Das Innere der Insel ist nur dünn besiedelt, die Hauptattraktion ist der Naturpark "Garajonay".

Noch ist die Insel nicht vom Tourismus überschwemmt, riesige Hotelkomplexe fehlen noch weitgehend. Der Schnappschuß links zeigt den unteren Teil des Valle Gran Rey.

Heimweh

Nachdem wir uns zwei Jahre nicht überwinden konnten, nochmals nach Gomera zu fahren, packte uns dann doch das "Heimweh".

Wir starteten erst einen Versuch, noch einmal Peters Haus in Vallehermoso zu besuchen, aber die Enttäuschung war doch zu groß. Also nix wie weg und ein Appartement im Valle Gran Rey gesucht.

Ich weiß, jeder der La Gomera kennt, wird uns fragen, ob wir denn spinnen, aber es gibt durchaus üblere Orte auf dieser Insel und ausserdem hatte man uns bereits auf der Fähre ein Appartement angeboten und.....

....warum nicht in die Sonne ??

Dieser Urlaub wurde zum absoluten Relaxurlaub. Nachdem wir im ersten den Garajonai bestiegen hatten, durch einen Felstunnel gekrochenwaren, Alajero und Alojera besucht hatten, den Strand von Hermigua entdeckt und "Los Organos" und sein berühmtes carne en salsa genossen und die Kakerlake auf der dortigen Toilette gehegt hatten, stand uns nun der Sinn nach reinster Erholung.

Zwei Wochen nichts als Sonne, Strand und Meer. War einfach herrlich. Hier wurde ich dann auch erst einmal Fan von Gerardos Internet Bar, in der wir fast jeden Abend verbrachten. Warum ????

Nette Leute, 'ne absolut entspannte und lockere Atmosphäre und viel Fun.

Aber die zwei Wochen waren im Flug vergangen und wir mußten uns schweren Herzens wieder auf den Weg nach Hause machen.

Und in einem der nächsten Urlaube hier sollte mir dann eines der großartigsten Erlebnisse bisher bevorstehen. Aber bis dahin war noch einige Zeit.

La Gomera

 La Gomera ist nach El Hierro die zweitkleinste der sieben Hauptinseln des zu Spanien gehörigen Kanarischen Archipels im Atlantischen Ozean. Höchste Erhebung der Insel ist der 1487 Meter hohe Garajonay, der im gleichnamigen Nationalpark liegt.

La Gomera gehört mit etwa elf Millionen Jahren zu den älteren der Kanarischen Inseln. Ihr vulkanischer Ursprung ist noch sehr gut sichtbar. Die Entstehungsgeschichte ist im Artikel Kanarische Inseln ausführlich beschrieben. Inmitten der Insel gedeiht der größte noch zusammenhängende Lorbeerwald der Erde. Mit den eng zusammenstehenden Vulkanschloten gehört er zum Nationalpark Garajonay, der UNESCO-Weltnaturerbe ist. Höchste Erhebung der Insel ist der gleichnamige Garajonay mit 1.487 Metern Höhe.

Zu den Besonderheiten La Gomeras gehört die weltweit nur hier existierende Pfeifsprache der Gomeros, El Silbo, die schon von den Ureinwohnern zur Verständigung genutzt worden sein soll. Sie hat den Vorteil, auch über große Distanz gehört zu werden, was den Gomeros zu einer einfachen Verständigung über ihre weiten Täler (Barrancos) verhalf und verhilft. Die UNESCO hat El Silbo 1982 auf die Liste der zu schützenden Weltkulturgüter gesetzt. Im September 1999 hat die kanarische Inselregierung an allen Grundschulen der Insel La Gomera El Silbo als Pflichtfach eingeführt, vorher war die Pfeifsprache Wahlfach.

Im bekanntesten Tal der Insel, dem Valle Gran Rey (Tal des großen Königs), gab es über viele Jahre Hippie-Kommunen, die zum Teil in Höhlen an einem Strand wohnten, der so genannten Schweinebucht. Heute wird die Schweinebucht noch zeitweise von einigen Aussteigern für einen preisgünstigen Urlaub genutzt.

Quelle: Wikipedia

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